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Was kostet der Start in die Beauty-Branche wirklich?

Professionelle Beauty-Tools und Kalkulation — Startkosten in der Beauty-Branche

Kurz gesagt: Der nebenberufliche, mobile Start in die Beauty-Branche ist je nach Behandlung realistisch ab etwa 1.500–2.500 € Gesamtbudget möglich — Schulung, Starter-Material und Anmeldung inklusive. Das ist deutlich weniger, als die meisten erwarten, die an fünfstellige Studio-Summen denken. Teurer wird es erst mit eigenen Räumen — und die sind der zweite Schritt, nicht der erste. Hier ist die komplette Rechnung, Posten für Posten, ohne Schönrechnen.

Die 5 Kostenblöcke im Überblick

Dein Startbudget besteht aus fünf Posten: Schulung, Starter-Material, Grundausstattung, Bürokratie und laufendes Material. Der größte einzelne Posten ist die Schulung — und genau dort entscheidet sich auch, ob dein Start funktioniert oder du später teuer nachbessern musst.

  1. Die Schulung — dein wichtigster Posten. Am Markt kosten reine Wimpern-Kurse branchenüblich 300–800 €, PMU-Ausbildungen oft 2.000–5.000 € — je nach Anbieter, Dauer und Praxisanteil. Bei Bonante startet die Wimpern-Schulung ab 397 € (mit Praxistag 897 €), PMU Augenbrauen & Lippen ab 597 € (mit Praxistag 997 €), Lash & Browlifting ab 197 € und Microneedling ab 397 €. Möglich macht diese Preise das Modell aus Online-Theorie plus Praxistag am echten Modell: Du zahlst nicht für tagelange Hotelseminare mit — die Praxis wird aber nicht gestrichen, sondern gebündelt. Wie das funktioniert, zeigt die Bonante Hybrid-Methode.
  2. Starter-Material. Pinzetten, Kleber bzw. Pigmente, Wimpernfächer, Patches, Desinfektion — am Markt kosten Startersets je nach Behandlung und Umfang 200–500 €. Bei Bonante buchst du das Starterset für ca. 200 € Aufpreis direkt zur Schulung dazu — abgestimmt auf das, was du im Kurs lernst, statt Trial-and-Error beim Einkaufen.
  3. Grundausstattung für mobil oder zuhause. Eine solide Liege, eine gute Lampe, Spiegel und Kleinzubehör bekommst du zusammen für etwa 300–700 € — je nachdem, ob du neu oder teilweise gebraucht kaufst. Wer mobil startet, nimmt eine klappbare Liege und spart sich den Rest erst mal.
  4. Bürokratie. Die Gewerbeanmeldung kostet einmalig meist 20–60 € (je nach Kommune), eine Betriebshaftpflicht branchenüblich ca. 100–200 € im Jahr. Beides gehört vor die erste zahlende Kundin — es ist günstig und schützt dich.
  5. Laufendes Material pro Behandlung. Bei Wimpern liegst du pro Set grob bei 5–15 € Materialeinsatz. Heißt: Der Großteil dessen, was deine Kundin zahlt, vergütet deine Arbeitszeit — nicht das Material. Genau das macht die Kalkulation so gutmütig.

Und genauso wichtig wie die Liste ist, was nicht draufsteht: Teure Geräte, professionelle Logo-Designs, eine aufwendige Website oder Studio-Deko brauchst du am Anfang nicht. Jeder Euro, den du dort sparst, gehört in die zwei Posten, die deine Ergebnisse wirklich bestimmen — eine fundierte Schulung und sauberes Material.

Drei realistische Start-Szenarien

Wie viel du wirklich brauchst, hängt davon ab, wo du arbeitest: mobil, zuhause oder im eigenen Studio. Die drei Wege im Vergleich:

Start-Budgets im Vergleich
  • Szenario A — nebenberuflich & mobil (kleinstes Budget): Schulung + Starterset + klappbare Liege + Gewerbeanmeldung + Versicherung ≈ 1.500–2.500 €. Mit Lash & Browlifting (Schulung ab 197 €) geht es sogar darunter.
  • Szenario B — Behandlungsraum zu Hause: wie A, plus feste Liege, Lampe, Spiegel und etwas Einrichtung (300–700 €) ≈ 2.000–3.000 €. Der Sweet Spot für die meisten: keine Fahrzeit, keine Miete.
  • Szenario C — eigenes Studio: Kaution, Miete, Renovierung, Einrichtung, Technik — hier wird es schnell fünfstellig. Sinnvoll als späterer Schritt, wenn dein Kalender dauerhaft voll ist. Wie dieser Weg aussieht, liest du in „Von der Schulung zum eigenen Studio in 90 Tagen".

Die wichtigste Erkenntnis daraus: Du musst nicht mit Szenario C starten. Wer klein anfängt, hält das Risiko klein — und finanziert die nächste Stufe aus echten Umsätzen statt aus Erspartem oder Krediten.

Wissen, was dein Start konkret kostet?

Erzähl uns kurz, wo du hinwillst — wir rechnen ehrlich mit dir durch, welches Paket du wirklich brauchst und was du dir sparen kannst. Kostenlos, ohne Verkaufsdruck.

Kostenlose Beratung

Wann hat sich die Schulung bezahlt gemacht?

Als Beispielrechnung: Das Wimpern-Paket mit Praxistag für 897 € hat sich bei rund 50 € Ertrag pro Behandlung nach etwa 18 Behandlungen amortisiert. Die Rechnung dahinter: Ein Neuset kostet branchenüblich 80–150 €, ein Refill 45–70 €; ziehst du Material (5–15 €) ab und rechnest konservativ, bleiben im Schnitt grob 50 € pro Termin — vor Steuern.

Bei 3 Kundinnen pro Woche wären diese 18 Behandlungen nach etwa sechs Wochen erreicht. Wichtig zur Einordnung: Das ist eine Beispielrechnung, kein Versprechen. Deine echten Zahlen hängen von deinen Preisen, deiner Region und deiner Auslastung ab. Was mit welcher Auslastung realistisch ist, rechnen wir in „Was du als Beauty-Artist realistisch verdienen kannst" transparent durch — inklusive einer klaren Absage an die „20.000 € im Monat"-Werbung mancher Anbieter.

Musst du alles auf einmal zahlen? Ratenzahlung & Förderung

Nein. Die Schulung lässt sich bei Bonante in Raten zahlen — als Beispiel ab ca. 75 € im Monat, je nach Paket und Laufzeit. So verteilst du den größten Kostenblock, statt dein Erspartes auf einen Schlag anzufassen — und kannst die Raten ab den ersten Kundinnen aus laufenden Einnahmen decken.

Und Förderung? Ehrliche Antwort: Eine Förderung, etwa über die Arbeitsagentur, ist immer eine Einzelfall-Entscheidung — sie hängt von deiner Situation, deinem Vermittler und dem Bundesland ab. Wir versprechen dir hier nichts, was wir nicht halten können. Ob und welche Option für dich infrage kommt, klären wir konkret im kostenlosen Beratungsgespräch.

Häufige Fragen zu den Startkosten

Kann ich mit unter 1.000 € starten?
In schlanken Szenarien ja: Eine Lash- & Browlifting-Schulung startet bei Bonante ab 197 €, dazu kommen ein kleines Starterset, Gewerbeanmeldung und Versicherung — damit bleibst du unter 1.000 €. Für Wimpernverlängerung oder PMU mit vollem Starter-Material sind 1.500–2.500 € das realistischere Gesamtbudget.
Gibt es versteckte Kosten, mit denen ich rechnen muss?
Die Posten, die am häufigsten vergessen werden: Betriebshaftpflicht (branchenüblich ca. 100–200 €/Jahr), laufendes Verbrauchsmaterial, Anfahrt bzw. anteilige Raumkosten — und ein kleiner Puffer für Nachbestellungen. Wer diese vier von Anfang an einplant, erlebt keine Überraschungen. Seriöse Anbieter nennen dir alle Kosten vor der Buchung.
Lohnt sich gebrauchtes Equipment?
Bei Liege, Lampe oder Spiegel: ja — hier lassen sich oft 30–50 % sparen. Bei allem, was an oder in die Haut geht (Kleber, Pigmente, Nadeln, Einwegmaterial): nein. Haltbarkeit und Hygiene sind nicht verhandelbar, und geöffnete Produkte aus zweiter Hand sind ein Risiko für dich und deine Kundinnen.
Kann ich die Startkosten steuerlich absetzen?
In der Regel ja: Schulung, Material und Ausstattung sind bei einer selbstständigen Tätigkeit üblicherweise Betriebsausgaben und mindern deinen Gewinn. Wie das in deinem Fall konkret aussieht, klärst du am besten kurz mit einem Steuerberater — dieser Artikel ersetzt keine Steuerberatung.
Kann ich die Schulung in Raten zahlen?
Ja, Ratenzahlung ist bei Bonante möglich. Als Beispiel: Statt einer Einmalzahlung zahlst du je nach Paket und Laufzeit ab ca. 75 € im Monat. Welche Option zu deinem Paket passt, klären wir im kostenlosen Beratungsgespräch.
Burcu Frohnert — Gründerin der Bonante Academy
Burcu Frohnert Beauty-Akademie seit 2019 · über 3.500 ausgebildete Artists · Schulungen mit Online-Theorie, Praxistag am echten Modell und persönlicher Nachbetreuung.
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